Workshop (Festival)
12.09.2026, 11:30-13:00 Uhr
Raquel Meseguer Zafe, If we could rest awhile
Hörsaalruine
90 Minuten
In englischer Sprache
max. 30 Teilnehmer:innen
Anmeldung unter museum@charite.de
Für Fragen zur Zugänglichkeit: access.horizontal@posteo.de
kostenfreie Teilnahme
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals "Horizontal - Praktiken und Politiken des Liegens" (12./13. September) statt.
Hier finden Sie das Programm für das Festival am 12. September.
2016 löste Raquel Meseguer Zafe einen Sicherheitsalarm aus, als sie sich im Londoner Southbank Centre auf den Boden legte. Seitdem erforscht sie die Horizontalität als Herausforderung für die normativen Regeln öffentlicher Räume und untersucht zugleich das poetische Potenzial des Liegens sowie öffentlicher, kollektiver Akte des Ausruhens.
Im Workshop lädt Raquel Meseguer Zafe die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Ruhepraxis ein. Gemeinsam wird erkundet, wie wir mit den Räumen, die wir bewohnen, und miteinander in Verbindung treten. Der Workshop lädt dazu ein, sich hinzulegen und die horizontale Position einzunehmen, kann jedoch ebenso im Sitzen besucht werden. Kreative Schreibübungen können Teil des Workshops sein.
Hinweise zum Workshop
Der Workshop lädt dazu ein, eine horizontale Position im Raum einzunehmen; eine Teilnahme ist jedoch ebenso im Sitzen möglich. Kreative Schreibübungen können Teil des Workshops sein.
Falls möglich, bringen Sie bitte eine Decke oder eine Yogamatte mit. Vor Ort stehen einige Decken und Yogamatten zur Verfügung, allerdings möglicherweise nicht in ausreichender Anzahl für alle Teilnehmenden.
Der Workshop ist Teil eines zweitägigen Formats. Die Teilnehmenden sind eingeladen, auch an der öffentlichen Aktion am zweiten Festivaltag, dem 13. September (15:00–17:30 Uhr), teilzunehmen. Sie führt die im Workshop begonnene Auseinandersetzung im gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum der MuseumsMeileMitte fort. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungsteilen ist willkommen, jedoch keine Voraussetzung.
Raquel Meseguer Zafe ist eine in Großbritannien lebende Künstlerin, die an der Schnittstelle von Tanz, Theater, Performance und Disability Arts arbeitet. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Fragen nach Ruhe und chronischen Schmerzen, Zugänglichkeit sowie alternativen Formen der Aneignung und Nutzung öffentlicher Räume. Sie ist Gründerin des Unchartered Collective und entwickelt partizipative sowie sozial engagierte Performances. Mit ihrer Arbeit hinterfragt sie normative Vorstellungen von Körpern, Produktivität und Fürsorge. Ihre Projekte verbinden Recherche, Storytelling, Bewegung und kollektive Erfahrungen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals "Horizontal - Praktiken und Politiken des Liegens" statt, das am 12. und 13. September im Berliner Medizinhistorischen Museum stattfindet und das von der Stiftung Charité mit einem Science x Media Tandem gefördert und vom British Council unterstützt wird. Informationen zur Zugänglichkeit finden Sie hier.