Horizontal
Das Krankenbett und die Welt im Liegen
29.05.2026-02.05.2027
Stille Stunden – Ausstellunsbesuch in einer ruhigen und reizarmen Atmosphäre
samstags 10-12 Uhr: 6.06./8.08./10.10./5.12.2026
mittwochs 17-19 Uhr: 1.07./2.09./4.11.2026
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Kuration: Monika Ankele
Kuratorische Assistenz: Nora Heidorn
Ausstellungsgestaltung: Katrin Meyer
Grafik: Flo Gärtner, Magma Studio
Nichts ist so sehr mit dem Kranksein verbunden wie das Liegen im Bett. Die Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“ geht der Frage nach, wie sich Wahrnehmung und Weltbezug verändern, wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird. Historische Objekte und Archivmaterialien, künstlerische Arbeiten, aktivistische Positionen und die Stimmen Betroffener treten in einen Dialog, der den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt. So entsteht ein vielstimmiges Bild, das das Krankenbett nicht nur als Ort medizinischen Handelns zeigt, sondern als Raum, in dem sich grundlegende Fragen unserer Gegenwart bündeln – nach Teilhabe, Fürsorge, Solidarität und den Bedingungen von Ruhe in einer erschöpften Gesellschaft.
Mit künstlerischen Beiträgen von Angela Alves, Annabelle, Annett Gröschner, Bed Zine, Black Power Naps, Gritli Faulhaber, Katharina Sabernig, Katharina Sophia Scharff, Käthe Kollwitz, Liz Orton, Wilhelm Müller, Nightstand Collective, Paula Kempker, Poppy Nash, Rosy Lilienfeld, Benôit Piéron
Die Ausstellung wird am 12. und 13. September 2026 von einem Festival in der Hörsaalruine des Museums begleitet.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Föderungen des Hauptstadtkulturfonds Berlin, der Kulturstiftung der Länder und des British Council.