Aus dem Haus 2019
scheinTOT
Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden
 
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité


Laufzeit: 20. April 2018 - 27. Januar 2019

Um 1800 beginnt die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa haben Menschen Angst davor, lebendig begraben zu werden – bald entsteht eine regelrechte Hysterie um den „Scheintod“. Die Ausstellung „Scheintot – Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden“ zeigt, wie Ärzte und Naturwissenschaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu bestimmen suchten. Sie führten bizarre Experimente mit Elektrizität durch und bauten mechanische Rettungsapparate für Grab und Sarg. In eigens errichteten Leichenhäusern wartete man so lange auf Lebenszeichen der Aufgebahrten, bis Fäulnis Sicherheit über den Tod brachte.?

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Aus dem Haus 2018
HIEB § STICH
Dem Verbrechen auf der Spur
 
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité


Laufzeit: 14. Oktober 2016 - 14. Januar 2018

Das Leben ist ein Rätsel. Das Sterben noch viel mehr. Was aber, wenn der Tod ganz plötzlich kommt, unvermutet, durch Hieb und Stich? Die gleichnamige Ausstellung folgt der Spur, genauer: Sie ist den Spuren auf der Spur: am Tatort, im Kommissariat und in den Sektionssälen und Laboren der Rechtsmedizin. Rechtsmediziner*innen und Kriminalist*innen verfügen über ganz eigene Techniken der Spurenanalyse. Neben der Obduktion geht es in der Rechtsmedizin um Postmortale Computertomographie, genetische Untersuchungen und Gifttests. Die Kriminalpolizei setzt Spürhunde ein, macht Blutspurenmusteranalysen und führt ballistische Untersuchungen durch. Immer bleibt die Frage: Was geben die Spuren preis, wie passt alles zusammen, wird der Fall gelöst?

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SICK!
Kranksein im Comic
 
Eine Ausstellung des Forschungsprojektes PathoGraphics im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité


Laufzeit: 27. Oktober 2017 - 4. März 2018

Die Interventionsausstellung „SICK! Kranksein im Comic“ stellt den medizinischen Präparaten Comics von Künstler*innen aus acht Ländern gegenüber, die individuelle Krankengeschichten erzählen. Diese Comics, die dem neuen Genre der Graphic Medicine zugerechnet werden können, entwickeln dabei je eigene künstlerische Darstellungsweisen und kommunikative Strategien: Auf drastische, kritische und gelegentlich humorvolle Weise verbinden sie die medizinisch-klinische Sicht mit dem persönlichen Blickwinkel derjenigen, die durch eigenes Erleben Experten in Sachen Krankheit, Behinderung und Pflege geworden sind.
 
Comics aus dem Bereich der Graphic Medicine stoßen öffentliche Debatten an. Sie verdeutlichen die verheerenden Auswirkungen von schlecht vermittelten Diagnosen, sie loten die körperlichen und seelischen Erfahrungen aus, die mit dem Eintritt in die Welt der Medizin einhergehen, und sie thematisieren die Grenzen des medizinisch Machbaren. Gleichzeitig erzählen sie Geschichten, die Mut machen können: In ihnen werden jene sichtbar, die mit Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit leben.
 
 

 
Aus dem Haus 2016
SURFACES
Adolf Fleischmann - Grenzgänger zwischen Kunst und Medizin
 
28. April 2016 – 11. September 2016
 
Eine Ausstellung des Museums für Konkrete Kunst und des deutschen Museums Ingolstadt im Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
 
Die Ausstellung rückt mit Adolf Fleischmann (1892-1968) eine faszinierende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Sie zeichnet Fleischmanns Lebensweg nach und führt dabei erstmals beide Seiten seines Schaffens zusammen: seine »Berufung« als Künstler und seinen »Beruf« als medizinischer Zeichner und Moulagenbildner.
dolf Fleischmann machte sich sowohl in der Kunst als auch in der Medizin einen Namen: In der Kunstgeschichte
gilt er mit seiner flirrenden, heiteren Malerei als ein wesentlicher Vermittler von europäischer Konkreter Kunst
in den USA. In den 1950er Jahren fand er in New York zu seinem unverwechselbaren Malstil. In der Medizingeschichte ist Fleischmann vor allem durch die Arbeiten bekannt, die er in den 1920er Jahren für die Chirurgische Universitätsklinik in Zürich anfertigte: naturgetreue Abformungen kranker Körperteile in Wachs (sogenannte Moulagen) und detailgenaue Zeichnungen mikroskopischer Gewebebilder. In seiner New Yorker Zeit war er zudem als Laborant und medizinischer Zeichner für die Columbia University tätig.
Die Präsentation hat den Anspruch, den »ganzen« Fleischmann zu zeigen und damit einer ungewöhnlichen Biografie des 20. Jahrhunderts auf die Spur zu kommen. Sie bezieht bewusst einen Aspekt mit ein, der bei Künstlerbiografien sonst häufig unerwähnt bleibt, nämlich die Frage, wie Fleischmann seinen Lebensunterhalt bestritt. Diese Frage ist auch deshalb so interessant, weil er als »Broterwerb« sowohl in Zürich als auch später in New York einer Tätigkeit im medizinischen Bereich nachging und es dabei zu beeindruckenden Leistungen brachte. So kommt es, dass
sein Gesamtwerk eine ausgeprägte Zweiteilung aufweist: Seine medizinischen Arbeiten bestechen durch die perfekte Nachbildung der Natur, seine Gemälde dagegen sind frei von jeder Abbildung und wirken nur über die Farb- und Formensprache. Die Oberflächen – Surfaces – stellen ein Bindeglied zwischen diesen extrem unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern dar.
 
 
 
Mirror Images
 
13. November 2015  - 23. Januar 2016
 
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
 
Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, wissenschaftliche Experimente und kuriose Objekte, die sich mit der
Art und Weise auseinandersetzen, wie wir unsere eigene Körperbewegung und unsere Körperlage im Raum wahrnehmen. Künstler und Neurowissenschaftler reflektieren – jeder mit eigenem Ansatz – über das physische
Selbst in Raum und Zeit. Da wir uns selbst immer nur gespiegelt, fotografiert, gefilmt oder porträtiert sehen
können, stehen die gezeigten Werke in einem besonderen Verhältnis zu Spiegeln, reflektierenden Oberflächen, Fotografien und bewegten Bildern.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Vito Acconci, William Anastasi, Christian Andersson, John Baldessari,
Attila Csörgõ, Marta Dell’Angelo, Annika Eriksson, Thomas Florschuetz, Adib Fricke, Hreinn Friðfinnsson, Dan
Graham, Sabina Grasso, Carla Guagliardi, Dalibor Martinis, Jorge Macchi, Bjørn Melhus, Richard Rigg, Otavio Schipper/Sergio Krakowski, u. a.

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Aus dem Haus 2015
Arsen und Spitzenforschung
 
5. April 2015  - 27. September 2015
 
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
und dem historischen museum frankfurt
 
Paul Ehrlich war ein Lebenswissenschaftler par excellence: Seine interdisziplinäre Forschung berührte Aspekte der Histologie und Farbenchemie, Pharmakologie, Immunologie und Krebsforschung. Zum 100. Todestag spürt die Ausstellung seinen Arbeiten und Ideen nach und verfolgt manche seiner visionären Gedanken bis in unsere Zeit. Historische Objekte kommen beispielsweise vom Paul Ehrlich-Institut in Langen, vom Georg Speyer Haus am ursprünglichen Standort in Frankfurt am Main und aus dem New Yorker Rockefeller Archive Center, das den größten Teil von Ehrlichs Nachlass bewahrt.
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Aus dem Haus 2014
Kopfarbeit
Videoperformances von Eva Wandeler
 
12. September 2014 - 11. Januar 2015
 
Eine Interventionsausstellung des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL) im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité (BMM)
kuratiert von Uta Kornmeier (ZfL) und Dirk Naguschewski (ZfL)
 
Freundlichkeit oder Boshaftigkeit, Intelligenz oder Dummheit, Gefühl und Charakter – all das sind Qualitäten, von denen wir glauben, dass wir sie im Gesicht und am Schädel unseres Gegenübers ablesen können. Doch was wir tatsächlich sehen, sind Formen und Proportionen. Eigenschaften „lesen“ wir dagegen aufgrund unserer kulturellen Erfahrung in diese hinein. Durch Masken, Schminke oder Operationen verändert sich die Erscheinung des Kopfes. Wie können wir also glauben, dass sich vom Äußeren auf das Innerste schließen lässt?
 
Die Performances der Schweizer Künstlerin Eva Wandeler sind in der Auseinandersetzung mit Gesichts- und Schädelformen und den Praktiken der plastischen Chirurgie entstanden. Mit Schminke und Maske führt sie ästehtische Operationen am Kopf durch, um der Frage nachzugehen, inwiefern sich Form und Charakter aufeinander beziehen lassen.
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Aus dem Haus 2013
PRAXISWELTEN
Zur Geschichte der Begegnung von Arzt und Patient
 
25. Oktober 2013 - 21. September 2014
verlängert bis 25. Januar 2015
 
Unter dem Titel PRAXISWELTEN nimmt das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité seine Besucher mit auf eine faszinierende Zeitreise. Thema ist die reiche und bewegte Geschichte der ärztlichen Praxis. Gezeigt wird anhand einzigartiger historischer Objekte wie Harnschauglas, Zahnamulett und Totenkrone, wie sich Arzt und Patient im 17. bis 19. Jahrhundert begegnet sind. Welche Vorstellungen hatten sie darüber, wie der Körper funktioniert, was Krankheit erklärt und was gegen sie hilft? In der Ausstellung werden 8 Praxen aus den vergangenen 3 Jahrhunderten vorgestellt. Die Besucher begegnen etwa einem Zerbster Stadtarzt, der seine Karriere in Berlin begann, einem Südtiroler Arzt, der viele Patienten auch in entlegenen Bergregionen behandelte, und einem Schweizer Laienheiler. Grundlage der Praxisrekonstruktionen bieten in allen Fällen ausführliche, bis heute erhalten gebliebene Krankenjournale. Sie wurden erst kürzlich im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsverbundes ausgewertet.
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4cm²
Interventionsausstellung 4cm² von Linda-J. Knop
im Präparatesaal des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité.

28. September 2013 - 12. Januar 2014
 
Bunte Farben und sonderbare wellige, glatte Formationen: Auf 4cm², zwischen Objektträger und Deckplättchen, werden gefärbte Organschnitte fixiert und unter dem Mikroskop diagnostiziert. Das geschulte Auge erkennt feinste anatomische und pathologische Strukturen. Aus künstlerischer Sicht eröffnet sich hier ein Kosmos aus Farben und Formen. Die Kasseler Künstlerin Linda-J. Knop nähert sich in ihrer Malerei diesen organischen Artefakten an. Das Präparat wird zu einem Ab-Bild, das von seinem Ursprung abrückt und eine ästhetische Eigenständigkeit entwickelt.
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Visite im Depot
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

30. November 2012 bis 22. September 2013
   
Objekte wirken. Allein ihr Anblick löst Neugier, Faszination und Emotionen aus. Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité hat seine Depots geöffnet und interessante, aber auch belustigende, verwirrende oder „belehrende“ Objekte und Archivalien zutage gefördert.
 
 
33. Lange Nacht der Museen

31. August 2013 von 18.00 - 02.00 Uhr auch in unserem Museum.
 
18.00 bis 01.00 Uhr alle 30 Min. Führung durch die Sonderausstellung "Visite im Depot" zum Thema "Einblicke in die medizinische Behandlung von Jung und Alt".
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Twittern im Museum am 14. August um 16.30 Uhr 
Die Organisatorinnen von MuseUp haben ihr sechstes Twitter-Event bei uns im Museum verortet. Anmeldungen bitte nur über Museum140.
 
  
your brain is your brain 
Berlin, 28. Mai 2013
 
Ein Kunstprojekt von Adip Fricke im öffentlichen Raum.  
Siehe auch unter der Projektplattform bedeutungslabor.com
 
 
15 Jahre Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Eine Million Besucherinnen und Besucher aus aller Welt

Berlin, 25. März 2013

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (BMM) feiert sein 15jähriges Bestehen. „Mit etwa 80.000 Besuchern jährlich ist das Museum in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Kultur- und Wissenschaftslandschaft Berlins geworden“, stellt Museumsdirektor Prof. Thomas Schnalke fest. Er freue sich sehr, dass er in diesem Monat die einmillionste Besucherin begrüßen konnte – pünktlich zum Jubiläum. „Besonders faszinierend finden unsere Besucher neben Virchows Präparaten und den kunstvoll abgeformten Wachs-Moulagen von Augenkrankheiten auch die Sammlung von historischen Krankengeschichten aus der Charité“, berichtet Prof. Schnalke. Zum Jubiläum am 25. März sind von Karfreitag bis Ostermontag alle Interessierten eingeladen, das Museum zum halben Eintrittspreis zu besuchen.

 

Aus dem Haus 2012

Aya Ben Ron: A Voyage to Cythera

29. April – 23. September 2012

Die israelische Künstlerin Aya Ben Ron ist in Berlin nicht erst seit der SCHMERZ-Ausstellung, die 2007 gemeinschaftlich im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart und im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité gezeigt wurde, ein Begriff. Unter dem Titel "A VOYAGE TO CYTHERA" zielt nun eine große Einzelausstellung der renommierten Künstlerin auf eine Intervention in die Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums. Gezeigt wird eine Serie von zehn Werken, darunter großformatige Metallarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten, gefasst von einer Soundinstallation. In ihren Arbeiten, die sich auf bestimmte Ausstellungsstücke, aber auch historische Ereignisse und Gegebenheiten der Berliner Charité als Krankenhaus und Universitätsklinik sowie auf Inhalte des Museums beziehen, setzt sich die Künstlerin intensiv und höchst sensibel mit Grenzerfahrungen von Patienten im Krankenhaus und vor allem auch mit Status und Würde der im Museum ausgestellten Präparate auseinander.
 
 
Ilana Halperin. Steine
 
27. Januar bis 23. September 2012

Die Schottische Künstlerin Ilana Halperin setzt sich mit Vulkanen, Erdbeben und Höhlenbildungen auseinander. Bislang fragte sie danach, wie neue Gesteins- und Landschaftsformen entstehen. Mit ihren neuesten Arbeiten wendet sie sich dem Inneren des menschlichen Körpers zu und nimmt, quasi als Körpermineralogin, die Steine des Menschen - Nieren-, Blasen- und Gallensteine - in den Blick. In ihren Stichen, Abgüssen, Videoarbeiten und Texten spürt sie den Prozessen nach, in welchen der lebendige organische Körper zu einer anorganischen Spur gerinnt und darin, zu Stein geworden, als hoch individuelles Stück seiner selbst verbleibt.
 
Aus dem Haus 2011

Who cares? - Geschichte und Alltag der Krankenpflege

Berlin, den 4. Mai 2011

Die Zukunft der Pflegeberufe in Deutschland ist eines der aktuell meist diskutierten
gesundheitspolitischen Themen. Die demographische Entwicklung wird in den kommenden Jahren neue Strukturen in der pflegerischen Versorgung und Lösungen für den steigenden Pflegebedarf erfordern. Die Wanderausstellung „WHO CARES? Geschichte und Alltag der Krankenpflege“ thematisiert die historische Entwicklung des Krankenpflegeberufs sowie den Bereich der täglichen Arbeit Pflegender.
 

Zwillingsbilder. Röntgenfotografien von Skulpturen

Berlin, 14. April 2011

Ab dem 15. April 2011 präsentiert das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (BMM) eine neue Sonderausstellung. Unter dem Titel „Zwillingsbilder. Röntgenfotografien von Skulpturen“ zeigt die Kuratorin Uta Kornmeier zwanzig Radiografien von Skulpturen unterschiedlichster Materialien aus Marmor, Bronze oder Holz. Dabei werden spektakuläre und unvermutete Einblicke in das Innenleben der Skulpturen sichtbar.
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Körper trifft Seele: 28. Lange Nacht der Museen

Programm des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

Am Samstag, dem 29. Januar ist es soweit: erstmalig in 2011 und insgesamt zum 28. Mal startet die „Lange Nacht der Museen“. Rund 70 Einrichtungen sind von 18.00 bis 02.00 Uhr dabei. So auch wieder das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (BMM) auf dem Campus Mitte.
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Aus dem Haus 2010

Leben 3.0: Jenseits des Menschen?

 Berlin, 16. September 2010

Seit im Mai diesen Jahres Wissenschaftlern erstmals die Herstellung eines künstlichen, lebensfähigen Bakteriums gelang, steht erneut zur Disposition, was die Wissenschaft darf und was nicht. Mit der Zukunft der Evolution des Menschen beschäftigt sich auch der Berliner Künstler Reiner Maria Matysik. Im Zusammenhang mit der interdisziplinären Tagung „Leben 3.0“ werden in der Ausstellung „jenseits des menschen“ seine Werke gezeigt, die auf skulptural-installativer Ebene Lebensformen simulieren, wie sie die grenzenlose Manipulation des Lebendigen bald hervorbringen könnte.
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Neues Festivalformat für Berlins Mitte: FeldForschungsFestival_Kultur startet Nonstop-Kulturprogramm

Berlin, den 11. Mai 2010

Gemeinsam präsentieren die Akademie der Künste, das Museum für Naturkunde, das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité und das Junge dt am Freitag, dem 14. und Samstag, dem 15. Mai 2010 ein neues Festivalformat in Berlins Mitte: das „FeldForschungsFestival_Kultur“ (kurz: FFF_K). Über zwanzig Projekte mit mehr als 150 freien Künstlern aus Berlin und Deutschland bieten Klang-Aktionen, Performances, Interventionen, Vorträge und Diskussionsforen.
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„Reanimation“ - Fotogramme von Thomas Bruns

Berlin, den 29. April 2010 

Eine neue Ausstellung startet ab 30. April 2010 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité. Unter dem Titel „Reanimation“ zeigt der Berliner Fotograf Thomas Bruns Fotogramme, die das Ergebnis einer fotografischen Auseinandersetzung mit dem Organischen sind. Zwischen den historischen Präparaten der Dauerausstellung des Museums intervenieren die Kunstwerke Bruns in die Vitrinen des Präparatesaals.
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Charité: 300 Jahre Medizin in Berlin

Berlin, den 25. März 2010.

Weltweit steht heute die Charité - Universitätsmedizin Berlin für exzellente medizinische Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Unter dem Titel „Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin“ informiert das Museum in seiner neuen Sonderausstellung über die großen medizinischen Herausforderungen, zentrale medizinische Persönlichkeiten und Forscherleistungen aus drei Jahrhunderten Medizin in Berlin.
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Absoluter Besucherrekord für das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité

Berlin, den 25. März 2010

Das Jahr 2009 gehört zu den erfolgreichsten in der Besuchergeschichte des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité (kurz: BMM). Mit knapp 121.000 Besuchern erreicht das BMM einen absoluten Rekord. Gegenüber dem Jahr 2008 mit 80.000 Besuchern stieg die Besucherzahl in 2009 um mehr als 50 Prozent.
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Medizinaufklärer Fritz Kahn und die Maschine Mensch

Berlin, den 22. Januar 2010

Mit einer eindrucksvollen Sonderausstellung beginnt das Berliner Medizinhistorische Museum das Jubiläumsjahr zum 300-jährigen Bestehen der Charité. Unter dem Titel „Fritz Kahn - Maschine Mensch“ werden erstmals Illustrationen des Berliner Arztes und Wissenschaftsautors Dr. Fritz Kahn präsentiert. Fast 80 Jahre nachdem der jüdische Intellektuelle aus Deutschland vertrieben wurde, erinnert die Charité mit „Maschine Mensch“ an einen Mediziner, der in den heutigen Museumsräumen studierte und später als Volksaufklärer Karriere machte.
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Aus dem Haus 2009

Frank Schäpel: Die Teile und das Ganze

Berlin, den 05. November 2009

Eine neue Ausstellung des Künstlers Frank Schäpel startet ab dem 6. November 2009 eine Serie von „Interventionen“ in die Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité. „Interventionen“ sind Ausstellungsprojekte freier Künstler, die die Sammlung in ungewöhnlicher Weise kommentieren und damit neue Kontexte sichtbar machen. Frank Schäpels Ausstellung „Die Teile und das Ganze“ zeigt die Ergebnisse seines über mehrere Jahre dauernden Anatomieprojektes.
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"goldgefüllt und perlengleich“: 300 Jahre Zahnheilkunde in Berlin

Berlin, den 20. Oktober 2009

Die neue Sonderausstellung gewährt Einsicht in die technisch-instrumentelle und institutionelle Entwicklung der Zahnheilkunde seit dem frühen 18. Jahrhundert. Gezeigt wird die Entwicklung des Faches vom „schlichten“ Handwerk bis hin zum heutigen wissenschaftlichen Beruf mit seinen zahlreichen Spezialisierungen.
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100.000 Besucher: Rekord für das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité

Berlin, den 16. September 2009

Mit dem 100.000ten Gast in diesem Jahr ist jetzt im Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité ein absoluter Besucherrekord erreicht worden. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 mit 80.000 Besuchern, erhöhte sich die Besucherzahl bisher in diesem Jahr damit um rund 25 Prozent.
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