Persönlichkeiten

aus drei Jahrhunderten Berliner Medizin

Jede Idee hat ihren Kopf. Dennoch sind Entwicklungen, die durch Ideen - auch auf medizinischem Gebiet - angestoßen werden, nie das Werk Einzelner. In diesem Sinn finden sich in der vorliegenden Broschüre Persönlichkeiten aus der Berliner Medizin und damit auch der Charité in großer Zahl. Alle aufgerufenen Personen lieferten zu Zeiten spezifische Beiträge je für sich. Was sie eint, ist das Projekt Medizin. Manche kooperierten, andere kritisierten sich. Immer bezogen sie sich aufeinander, allein beim Nachdenken im Studierzimmer oder im Team mit Mitarbeitern etwa im Labor. Allesamt waren sie Teil der großen Gemeinschaft von Ärzten und Wissenschaftlern.

Nicht jeder hatte Erfolg. Mancher geriet in Vergessenheit. Andere wurden ausgegrenzt oder, wie die Frauen in der Wissenschaft, erst spät und äußerst zögerlich akzeptiert. Etliche gingen Irrwege. Einige gerieten gar auf Abwege und verrieten - etwa in der Zeit des Nationalsozialismus - mit fatalen Folgen für Seele, Leib und Leben der Betroffenen die ethischen Grundlagen ihrer Profession.

Die vorliegende Broschüre dokumentiert die biografische Galerie der 2010 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité gezeigten Sonderausstellung Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin. Sie präsentiert eine Reihe von Persönlichkeiten der Berliner Medizin in Leben und Werk. Aus der Geschichte regt sie an, den Blick in die Gegenwart zu richten und zu fragen, welche Ziele die Medizin - und damit auch die Charité - heutzutage verfolgt und wie sie damit letztlich auch das Bild vom Menschen verändern wird.

Einen reich bebilderten Überblick über die Geschichte der Charité finden Sie in diesem Band.

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