2016
SURFACES Adolf Fleischmann
Grenzgänger zwischen Kunst und Medizin
 
Eine Ausstellung des Musuems für Konkrete Kunst und des deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité


Laufzeit: 27. April 2016 – 11. Septmeber 2016

 

Die Ausstellung rückt mit Adolf Fleischmann (1892-1968) eine faszinierende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Sie zeichnet Fleischmanns Lebensweg nach und führt dabei erstmals beide Seiten seines Schaffens zusammen: seine »Berufung« als Künstler und seinen »Beruf« als medizinischer Zeichner und Moulagenbildner.

Berufung und Beruf
Adolf Fleischmann machte sich sowohl in der Kunst als auch in der Medizin einen Namen: In der Kunstgeschichte
gilt er mit seiner flirrenden, heiteren Malerei als ein wesentlicher Vermittler von europäischer Konkreter Kunst
in den USA. In den 1950er Jahren fand er in New York zu seinem unverwechselbaren Malstil. In der Medizingeschichte ist Fleischmann vor allem durch die Arbeiten bekannt, die er in den 1920er Jahren für die Chirurgische Universitätsklinik in Zürich anfertigte: naturgetreue Abformungen kranker Körperteile in Wachs (sogenannte Moulagen) und detailgenaue Zeichnungen mikroskopischer Gewebebilder. In seiner New Yorker Zeit war er zudem als Laborant und medizinischer Zeichner für die Columbia University tätig.

Eine ungewöhnliche Biografie des 20. Jahrhunderts
Die Präsentation hat den Anspruch, den »ganzen« Fleischmann zu zeigen und damit einer ungewöhnlichen Biografie des 20. Jahrhunderts auf die Spur zu kommen. Sie bezieht bewusst einen Aspekt mit ein, der bei Künstlerbiografien sonst häufig unerwähnt bleibt, nämlich die Frage, wie Fleischmann seinen Lebensunterhalt bestritt. Diese Frage ist auch deshalb so interessant, weil er als »Broterwerb« sowohl in Zürich als auch später in New York einer Tätigkeit im medizinischen Bereich nachging und es dabei zu beeindruckenden Leistungen brachte. So kommt es, dass
sein Gesamtwerk eine ausgeprägte Zweiteilung aufweist: Seine medizinischen Arbeiten bestechen durch die perfekte Nachbildung der Natur, seine Gemälde dagegen sind frei von jeder Abbildung und wirken nur über die Farb- und Formensprache. Die Oberflächen – Surfaces – stellen ein Bindeglied zwischen diesen extrem unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern dar.

 

Die Seele ist ein Oktopus


Eine Ausstellung des Exzellenzclusters TOPOI, der Alexander von Humboldt-Professur für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité
 
Laufzeit: 11. Mai 2016 – 11. Septmeber 2016
 

Woraus besteht die Seele, wie steuert sie den menschlichen Körper und wo ist ihr Sitz im Körper? Was geschieht, wenn ein Mensch krank wird, und was trägt zu seiner Heilung bei? Antike Mediziner und Philosophen stellten sich Fragen wie diese, um zu verstehen, was der Mensch ist und wie er funktioniert. Dabei kamen sie zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Die Ausstellung stellt zentrale antike Auffassungen von physischen und seelischen Vorgängen vor, die zwischen ca. 500 vor und 200 nach Christus entwickelt wurden.

Dabei werden vor allem die vielfach rezipierten und kommentierten Ansichten von Aristoteles und Galen aufgegriffen. Aber auch weniger bekannte Positionen werden vorgestellt – zum Beispiel die Ansicht der Stoiker, die Seele erstrecke sich durch den Körper wie die Arme eines Oktopus‘. Daraus ergibt sich ein faszinierender Einblick in das antike Seelen- und Körperverständnis, der uns nicht nur die Wurzeln einiger unserer heutigen medizinischen Vorstellungen vorführt, sondern auch zum lustvollen Eindenken in alternative Sehweisen einlädt.

Die Ausstellung wird im Präparatesaal des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité gezeigt. Hier hatte bereits der Pathologe Rudolf Virchow um 1900 die präparierten Beispiele gesunder und kranker Organe quasi topographisch angeordnet und den menschlichen Körper als einen begehbaren Ort inszeniert. Die Ausstellung wird hier nun an gleicher Stelle als eine „friedliche Intervention“ eingetragen und ergänzt Virchows Programm um eine psychische Dimension.

Die Interventions-Objekte wie antike medizinische Instrumente aus der Zeit des 1. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr. oder anatomische Körperteilvotive hängen mit der Lokalisation von körperlichen und seelischen Vorgängen im Körper zusammen, Beispiele attischer Vasenmalerei bringt uns die antiken Menschen und ihren Lebensstil näher. Unter den Objekten sind zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz und wichtigen Museen und Universitätssammlungen.

Vor allem aber setzt die Ausstellung auf großformatige Bilder, die der Berliner Graphiker Christoph Geiger in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Topoi-Forschungsprojektes D2 – Mapping Body and Soul – für die zehn Ausstellungsthemen geschaffen hat.

 

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MIRROR IMAGES
Spiegelbilder in Kunst und Medizin

Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
und dem Projektraum derSchering Stiftung
 
Laufzeit: 13. November 2015 – 3. April 2016
 
Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, wissenschaftliche Experimente und kuriose Objekte, die sich mit der
Art und Weise auseinandersetzen, wie wir unsere eigene Körperbewegung und unsere Körperlage im Raum wahrnehmen. Künstler und Neurowissenschaftler reflektieren – jeder mit eigenem Ansatz – über das physische
Selbst in Raum und Zeit. Da wir uns selbst immer nur gespiegelt, fotografiert, gefilmt oder porträtiert sehen
können, stehen die gezeigten Werke in einem besonderen Verhältnis zu Spiegeln, reflektierenden Oberflächen, Fotografien und bewegten Bildern.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Vito Acconci, William Anastasi, Christian Andersson, John Baldessari,
Attila Csörgõ, Marta Dell’Angelo, Annika Eriksson, Thomas Florschuetz, Adib Fricke, Hreinn Friðfinnsson, Dan
Graham, Sabina Grasso, Carla Guagliardi, Dalibor Martinis, Jorge Macchi, Bjørn Melhus, Richard Rigg, Otavio Schipper/Sergio Krakowski, u. a.
2015
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Arsen und Spitzenforschung
Paul Ehrlich und die Anfänge einer neuen Medizin
 
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
und dem historischen museum frankfurt
 
Laufzeit: 15. April 2015  - 27. September 2015
 

Paul Ehrlich war ein Lebenswissenschaftler par excellence: Seine interdisziplinäre Forschung berührte Aspekte der Histologie und Farbenchemie, Pharmakologie, Immunologie und Krebsforschung. Zum 100. Todestag spürt die Ausstellung seinen Arbeiten und Ideen nach und verfolgt manche seiner visionären Gedanken bis in unsere Zeit. Historische Objekte kommen beispielsweise vom Paul Ehrlich-Institut in Langen, vom Georg Speyer Haus am ursprünglichen Standort in Frankfurt am Main und aus dem New Yorker Rockefeller Archive Center, das den größten Teil von Ehrlichs Nachlass bewahrt.

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Die Ikone Semmelweis
 
Anlässlich seines 150. Todestages 2015 hat das ungarische Semmelweis Museum für Medizingeschichte die Wanderausstellung „Die Ikone Semmelweis“ konzipiert.
Die Ausstellung wurde im September und Oktober 2015 im Medizinhistorischen Museum der Charité gezeigt.
 
Laufzeit: 30. Spetember 2015  - 30. Oktober 2015
 

Ignaz Philipp Semmelweis war ein herausragender Mediziner des 19. Jahrhunderts. Der aus Ungarn
stammende Gynäkologe und Entdecker der Ursache des Kindbettfiebers wurde später «Retter der Mütter»
genannt. Semmelweis war von 1846 bis 1849 Assistenzarzt an der ersten Wiener Klinik für Geburtshilfe, wo er
als hygienische Maßnahme die Händedesinfektion mit Chlorkalk einführte, wodurch Fälle von Kindbettfieber
in der Geburtsabteilung deutlich zurückgingen. Doch obwohl Semmelweis die Sterberate in seiner Abteilung
signifikant senken konnte, sah die damalige medizinische Welt die Kausalität nicht. Semmelweis blieb die
Anerkennung seiner bedeutenden medizinischen Entdeckung Zeit seines Lebens verwehrt.

2014
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Kopfarbeit
Videoperformances von Eva Wandeler
 
Eine Interventionsausstellung des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL) im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité (BMM)
kuratiert von Uta Kornmeier (ZfL) und Dirk Naguschewski (ZfL)
 
Laufzeit: 12. September 2014  - 11. Januar 2015
 
Freundlichkeit oder Boshaftigkeit, Intelligenz oder Dummheit, Gefühl und Charakter – all das sind Qualitäten, von denen wir glauben, dass wir sie im Gesicht und am Schädel unseres Gegenübers ablesen können. Doch was wir tatsächlich sehen, sind Formen und Proportionen. Eigenschaften „lesen“ wir dagegen aufgrund unserer kulturellen Erfahrung in diese hinein. Durch Masken, Schminke oder Operationen verändert sich die Erscheinung des Kopfes. Wie können wir also glauben, dass sich vom Äußeren auf das Innerste schließen lässt?
 
Die Performances der Schweizer Künstlerin Eva Wandeler sind in der Auseinandersetzung mit Gesichts- und Schädelformen und den Praktiken der plastischen Chirurgie entstanden. Mit Schminke und Maske führt sie ästehtische Operationen am Kopf durch, um der Frage nachzugehen, inwiefern sich Form und Charakter aufeinander beziehen lassen.
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Totenkrone
PRAXISWELTEN
Zur Geschichte der Begegnung von Arzt und Patient
 
25. Oktober 2013 - 21. September 2014
(verlängert bis 25. Januar 2015)
 
Unter dem Titel PRAXISWELTEN nimmt das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité seine Besucher mit auf eine faszinierende Zeitreise. Thema ist die reiche und bewegte Geschichte der ärztlichen Praxis. Gezeigt wird anhand einzigartiger historischer Objekte wie Harnschauglas, Zahnamulett und Totenkrone, wie sich Arzt und Patient im 17. bis 19. Jahrhundert begegnet sind. Welche Vorstellungen hatten sie darüber, wie der Körper funktioniert, was Krankheit erklärt und was gegen sie hilft? In der Ausstellung werden 8 Praxen aus den vergangenen 3 Jahrhunderten vorgestellt. Die Besucher begegnen etwa einem Zerbster Stadtarzt, der seine Karriere in Berlin begann, einem Südtiroler Arzt, der viele Patienten auch in entlegenen Bergregionen behandelte, und einem Schweizer Laienheiler. Grundlage der Praxisrekonstruktionen bieten in allen Fällen ausführliche, bis heute erhalten gebliebene Krankenjournale. Sie wurden erst kürzlich im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsverbundes ausgewertet.
  
   
2013
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Interventionsausstellung 4cm² von Linda-J. Knop
im Präparatesaal des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité.
28. September 2013 - 12. Januar 2014

Bunte Farben und sonderbare wellige, glatte Formationen: Auf 4cm², zwischen Objektträger und Deckplättchen, werden gefärbte Organschnitte fixiert und unter dem Mikroskop diagnostiziert. Das geschulte Auge erkennt feinste anatomische und pathologische Strukturen. Aus künstlerischer Sicht eröffnet sich hier ein Kosmos aus Farben und Formen. Die Kasseler Künstlerin Linda-J. Knop nähert sich in ihrer Malerei diesen organischen Artefakten an. Das Präparat wird zu einem Ab-Bild, das von seinem Ursprung abrückt und eine ästhetische Eigenständigkeit entwickelt.
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Visite im Depot
Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
30. November 2012 bis 22. September 2013
   
Objekte wirken. Allein ihr Anblick löst Neugier, Faszination und Emotionen aus. Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité hat seine Depots geöffnet und interessante, aber auch belustigende, verwirrende oder „belehrende“ Objekte und Archivalien zutage gefördert.
 
 
 
 
 
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Wohlsein! Gesund werden - gesund bleiben
Einblicke in die integrative Medizin  
Eine Interventionsausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité.
27. November 2012 - 3. März 2013
 
Die Debatte „Schulmedizin vs. Alternativmedizin“ ist keineswegs neu: Scharlatanerie gegen fundierte Wissenschaft, Kräuter und Yoga gegen chemische Pillen und modernste Apparaturen. Doch diese starren Muster gelten schon lange nicht mehr. Immer häufiger finden integrative Ansätze Eingang in die konventionelle Medizin.
 
Die Ausstellung wurde kuratiert von Studentinnen und Studenten der Freien Universität, der Technischen Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin.
 
 
 
   
   
2012
Ilana Halperin. Steine

Ilana Halperin. Steine
27. Januar - 23. September 2012

Die Schottische Künstlerin Ilana Halperin setzt sich mit Vulkanen, Erdbeben und Höhlenbildungen auseinander. Bislang fragte sie danach, wie neue Gesteins- und Landschaftsformen entstehen. Mit ihren neuesten Arbeiten wendet sie sich dem Inneren des menschlichen Körpers zu und nimmt, quasi als Körpermineralogin, die Steine des Menschen - Nieren-, Blasen- und Gallensteine - in den Blick. In ihren Stichen, Abgüssen, Videoarbeiten und Texten spürt sie den Prozessen nach, in welchen der lebendige organische Körper zu einer anorganischen Spur gerinnt und darin, zu Stein geworden, als hoch individuelles Stück seiner selbst verbleibt.
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Aya Ben Ron: A VOYAGE TO CYTHERA
Eine interventionistische Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité
29. April – 23. September 2012

Die israelische Künstlerin Aya Ben Ron ist in Berlin nicht erst seit der SCHMERZ-Ausstellung, die 2007 gemeinschaftlich im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart und im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité gezeigt wurde, ein Begriff. Unter dem Titel "A VOYAGE TO CYTHERA" zielt nun eine große Einzelausstellung der renommierten Künstlerin auf eine Intervention in die Dauerausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums. Gezeigt wird eine Serie von zehn Werken, darunter großformatige Metallarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten, gefasst von einer Soundinstallation. In ihren Arbeiten, die sich auf bestimmte Ausstellungsstücke, aber auch historische Ereignisse und Gegebenheiten der Berliner Charité als Krankenhaus und Universitätsklinik sowie auf Inhalte des Museums beziehen,setzt sich die Künstlerin intensiv und höchst sensibel mit Grenzerfahrungen von Patienten im Krankenhaus und vor allem auch mit Status und Würde der im Museum ausgestellten Präparate auseinander.
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2011
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WHO CARES? - Geschichte und Alltag der Krankenpflege
6. Mai 2011 – 8. Januar 2012
 
Die Zukunft der Pflegeberufe in Deutschland ist eines der meist diskutierten gesundheitspolitischen Themen. Die demographische Entwicklung erfordert neue Strukturen in der pflegerischen Versorgung und adäquate Lösungen für den steigenden Pflegebedarf. Damit einher geht der Trend zu mehr Professionalisierung, wie sie in anderen Ländern schon vielfach etabliert ist. Im internationalen Vergleich weist die Entwicklung in Deutschland Besonderheiten auf, die vor allem historisch begründet sind. Die Ausstellung zu Geschichte und Alltag der Krankenpflege hat das Ziel, an möglichst vielen Orten in Deutschland über die historische Entwicklung zu informieren, die Bedeutung der Pflege für das Gesundheitswesen aufzuzeigen und Raum für Diskussionen um Zukunftsperspektiven zu schaffen.
 
 
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Zwillingsbilder.
Röntgenfotografien von Skulpturen

Interventionen von Uta Kornmeier
15. April bis 28. August 2011


Das Berliner Medizinhistorische Museum präsentiert in der Reihe Interventionen die neue Sonderausstellung
"Zwillingsbilder. Röntgenfotografien von Skulpturen"
Die Kuratorin Uta Kornmeier zeigt zwanzig Radiografien von Skulpturen unterschiedlichster Materialien aus Marmor, Bronze oder Holz. Dabei werden spektakuläre und unvermutete Einblicke in das Innenleben der Skulpturen sichtbar.
 
 
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Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin
26. März 2010 - 27. Februar 2011

Von Syphilis bis Krebs - wie reagierte die Charité in den letzten 300 Jahren auf die großen medizinischen Herausforderungen? Mit welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen trugen die Charité und andere medizinische Einrichtungen um 1900 dazu bei, dass die Berliner Medizin zu dieser Zeit weltweit führend war? Welche Menschen forschten, lehrten und praktizierten an der Charité und darüber hinaus in Berlin auf medizinischem Gebiet? Und: Was sind heute wesentliche medizinische Themen, die die Charité bewegt?
 
 

 

2010
Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin

Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin
26. März 2010 - 27. Februar 2011

Von Syphilis bis Krebs - wie reagierte die Charité in den letzten 300 Jahren auf die großen medizinischen Herausforderungen? Mit welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen trugen die Charité und andere medizinische Einrichtungen um 1900 dazu bei, dass die Berliner Medizin zu dieser Zeit weltweit führend war? Welche Menschen forschten, lehrten und praktizierten an der Charité und darüber hinaus in Berlin auf medizinischem Gebiet? Und: Was sind heute wesentliche medizinische Themen, die die Charité bewegt?
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jenseits des menschen. Interventionen von Rainer Maria Matysik

jenseits des menschen
Interventionen von Rainer Maria Matysik

17. September 2010 - 9. Januar 2011

Die Werke des Künstlers Reiner Maria Matysik beschäftigen sich mit der Zukunft der Evolution in einer Welt, in der die Wissenschaft sich anstellt, organisches Leben in umfassender Weise neu zu planen, zu gestalten und ganz konkret im Labor herzustellen. Auf skulptural-installativer Ebene simulieren sie die schillernd bunten und zugleich abgründig wuchernden Lebensformen, die die grenzenlose Manipulation des Lebendigen bald hervorbringen könnte.
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Thomas Bruns. REANIMATION. Fotogramme, 1998

Thomas Bruns. REANIMATION. Fotogramme, 1998
30. April - 29. August 2010

Mit REANIMATION greift der Berliner Fotograf Thomas Bruns eigene Arbeiten des Jahres 1998 auf und stellt sie neu in den Kontext der historischen Präparatesammlung Rudolf Virchows. Die durch Verfremdung ausgelöste konzentrierte Beobachtung wirft Fragen auf zu den in unmittelbarer Nachbarschaft präsentierten Präparaten: Wie erzählen diese die Geschichte der modernen Medizin? Wie formiert sie sich und wie und welches Körper- ja Menschenbild repräsentiert sie? Weitere Informationen...

 

Distar. Klanginstallation von Kalle Laar

Distar. Klanginstallation von Kalle Laar
15. Mai - 29. August 2010

Distar (Die Stimme des Arztes) ist der Titel einer Schallplattenserie, die vom Banaschewski Werk-Verlag zwischen 1959 und 1975 herausgegeben wurde. 
Als einzigartige Dokumente eines historischen Moments, der in Verbindung steht mit Vergangenheit und Zukunft, sind durch die Installation Distar die Stimmen der vortragenden Ärzte als lebendiges und authentisches Phänomen am historischen Ort des Hörsaals Rudolf Virchows, hörbar. Weitere Informationen...

 

FeldForschungsFestival_Kultur

FeldForschungsFestival_Kultur
14. Mai - 15. Mai 2010

Als Pilotprojekt startete am 14. Mai 2010 das erste FeldForschungsFestival_Kultur (kurz: FFF_K) ein 30-Stunden Nonstop-Kulturprogramm in Berlin-Mitte. Das neue Festivalformat ist ein Angebot der Akademie der Künste in Kooperation mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité, dem Museum für Naturkunde und dem Jungen DT. Mit diesem Kulturangebot folgen die beteiligten Partner der Einladung der Hauptstadt, das Berliner Geburtstagsjahr der Wissenschaften mit einer eigenen Veranstaltung zu unterstützen.
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FRITZ KAHN - MASCHINE MENSCH. Körperbilder der Moderne

FRITZ KAHN - MASCHINE MENSCH.
Körperbilder der Moderne


23. Januar - 11. April 2010

Fritz Kahn wuchs in Berlin auf, studierte u. a. Medizin, eröffnete eine Arztpraxis und wurde in den Zwanziger Jahren mit populärwissenschaftlichen Büchern wie „Das Leben des Menschen“ weltbekannt. In den Dreißiger Jahren wurden seine Werke von den Nationalsozialisten verboten und verbrannt, er selbst flüchtete mit Hilfe seines Freundes Albert Einstein in die USA, wo er weiterhin erfolgreich publizierte. Während eine Rückkehr nach Berlin für Kahn nicht möglich war, kehrt nun eine Auswahl seiner bemerkenswertesten Illustrationen an den Ausgangspunkt seiner Karriere zurück. Weitere Informationen...

 

 

2009

goldgefüllt und perlengleich.
 300 Jahre Zahnheilkunde in Berlin


goldgefüllt und perlengleich

300 Jahre Zahnheilkunde in Berlin

21. Oktober 2009 - 28. Februar 2010

Die Ausstellung „goldgefüllt und perlengleich“ gewährt einen Blick auf den technisch-instrumentellen und institutionellen Fortschritt der Zahnheilkunde seit dem frühen 18. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Verhältnisse. Sie stellt die Entwicklung von einem schlichten „Handwerk“ zu einem angesehenen, wissenschaftlich fundierten Beruf unserer Tage mit seinen vielfältigen Spezialisierungen vor.
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DIE TEILE UND DAS GANZE
Frank Schäpel


6. November 2009 - 10. Januar 2010

Das hier vorgestellte ANATOMIEPROJEKT begann Frank Schäpel mit der Teilnahme an Präparierkursen des Centrums für Anatomie der Charité im Jahr 2004. Seit 2006 setzte er seine Studien mit dem Malen von medizinischen Exponaten unter anderem im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité in exakter Lebensgröße fort. Es entstanden seitdem 37 Bilder, von denen in dieser Ausstellung eine Auswahl in Gegenüberstellung mit den medizinischen Objekten des Museums gezeigt werden. – Die Ausstellung bildet den Anfang einer Serie von „Interventionen“ in der Dauerausstellung des Medizinhistorischen Museums.

 

 

ENCEPTION

22. November 2009 - 10. Januar 2010

Initiiert und organisiert von Ryan Cordell, zeigt diese Ausstellung mikroskopische Aufnahmen von Nervenzellen, die in internationalen Forschungslaboren entstanden sind. 
Mittels immunhistochemischer Verfahren und so genannter Fluoreszenzmarker ist es möglich, innere Prozesse differenziert sichtbar zu machen. Die Eindrücke aus dem Inneren des Gehirns sind somit hybride Bilder: Zwischen künstlich und natürlich, erzeugt und vorgefunden, spiegeln sie exemplarisch die vielfältigen Interaktionen der Forschung mit ihrem Gegenstand.

 

Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf

Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf
6. März - 13. September 2009

Der Rechtsmediziner und seine Arbeit sind in den letzten Jahren durch Reportagen und Fernsehserien sowie durch Bücher und Zeitungsartikel sehr populär geworden. Das in den Medien vermittelte Bild entspricht jedoch in vielerlei Hinsicht nicht der Wirklichkeit. Die Ausstellung soll einen realistischen Einblick in die sehr weit gefasste rechtsmedizinische Arbeit und in ihre Berührungspunkte mit den Aktivitäten der Ermittlungsbehörden geben. Zudem zeigt sie anhand einer Vielzahl von Objekten (Präparate, Fotos und Grafiken) die typischen Todesursachen, mit welchen sich der Rechtsmediziner in seiner täglichen Arbeit auseinandersetzt.
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Suzanne Anker, The Glass Veil / Alexia Walther, Twist

14. Juli - 6. September 2009

Ausstellung und Installation anlässlich der Konferenz „Habitus in Habitat. Emotion and Motion“ vom 9.-12.7.09 am Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité.
 In Kooperation mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin und der Berlin School of Mind and Brain. 
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1998-2008

Rückschau Sonderausstellungen im BMM - 1998-2008Einen Überblick über alle Ausstellungen im Berliner Medizinhistorischen Museum in der Zeit von 1998 bis 2008 finden Sie hier.